September 2026

jerks and fools unite

Nach der Veröffentlichung wird es hier die Links zu den Streaming-Plattformen geben.
Der Zugang „SPECIAL GUEST“ ist nicht öffentlich und nur den Musiker:innen vorbehalten, die an diesem Projekt seit 1989 beteiligt waren.

Songliste

Track Song Dauer Play
1 Klavier 3:24  
2 Out of silence 4:04  
3 An der Butterfenne 4:34  
4 Mrs. Bates 3:25  
5 The jerk (jerks and fools) 5:12  
6 Kommodig Daag 3:55  
7 Sorry to kill you 4:03  
8 I do dare 4:36  
9 Heroes 6:03  
10 Angel 4:19  
11 Back again 5:20  
12 Hundert Kilo Feingold 5:35  
13 Can’t sleep tonight 4:30  
14 1989 (first song) 5:20  
1:04:20

SongCovers

37 Jahre. 14 Songs. Und ein ziemlich voller Dachboden.

Dieses Album ist eine musikalische Zeitreise. Eine ziemlich lange sogar. Sie beginnt 1989, führt über „Mind The Gap“, „Men To Mow“, „Mrs. Bates & The Rockin’ Chairs“ und „Wer ist Dennis?“ bis in den „Echten Norden“ und landet schließlich hier – im Jahr 2026. Eigentlich wollte ich dieses Album schon 2006 fertig haben. Hat nicht geklappt. Dafür hatte ich jetzt 20 Jahre mehr Zeit Material zu sammeln. Und offenbar auch gute Gründe, nichts wegzuwerfen.

Denn genau das wurde irgendwann zum Konzept: alte Aufnahmen ausgraben, staunen, was davon noch funktioniert, und schauen, was passiert, wenn man 30 Jahre alte Gitarren, Gesänge und Arrangements mit aktuellen Ideen zusammenbringt. Eine Gitarrenspur von 1995? Rein damit. Gesang von 2005? Warum nicht. Ein Sound aus dem DX7? Auf jeden Fall. Und wenn eine uralte CD-ROM tatsächlich noch gelesen werden kann, ist das eigentlich schon Grund genug, daraus einen Song zu machen.

Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit möglichst originalgetreu nachzubauen. Im Gegenteil. Die alten Aufnahmen sind Zeitzeugen – aber heute darf der Song so klingen, wie ich ihn heute hören möchte. Manche Stücke sind fast 40 Jahre alt, andere erst vor kurzem entstanden. Einige haben mehrere Bands, Arrangements und Jahrzehnte hinter sich, andere sind ganz neu. Manche sind fröhlich und handeln von ziemlich ernsten Dingen. Andere brauchen drei Jahrzehnte, bis sie endlich ihren richtigen Text bekommen. Und gelegentlich taucht sogar Johann Sebastian Bach ungefragt im Keyboard auf.

Was sie alle verbindet, ist die Lust am Musikmachen. An guten Songs. An Musikern, die irgendwann einmal irgendwo eine großartige Spur eingespielt haben. Und an der ziemlich schönen Erkenntnis, dass musikalische Ideen offenbar kein Verfallsdatum haben. Dieses Album ist deshalb kein klassisches „Best Of“. Dafür ist es viel zu persönlich, zu uneinheitlich und wahrscheinlich auch viel zu spät. Es ist eher eine Sammlung von Songs, die mir über all die Jahre wichtig geblieben sind – manche aus nostalgischen Gründen, manche wegen ihrer Geschichte und manche einfach, weil ich sie immer noch verdammt gut finde.

Und jetzt sind sie alle hier.
Nach 37 Jahren.
Was soll da schon noch schiefgehen?
Außer vielleicht, dass ich beim nächsten Durchhören wieder irgendwo eine alte CD-ROM finde.